Das Megaprojekt "HafenCity"
Ende der 1990er-Jahre gab es erste Pläne für Hamburgs neuen Stadtteil, der nicht nur Hamburgs größtes Bauprojekt, sondern das größte innerstädtische Entwicklungsprojekt Europas werden sollte. 2003 begannen die Bauarbeiten auf dem nördlichen Teil des Großen Grasbrooks, bis Mitte der 2020er-Jahre sollen sie abgeschlossen sein.  

Stararchitekt Hadi Teherani nannte sie im "Spiegel" wenig charmant einen "Würfelhusten am Wasser": Hier stehen Einzelhäuser verschiedenster Bauart wie zufällig zusammen und bilden einen Kontrast zur historischen Speicherstadt. Darin zu wohnen können sich fast ausschließlich Wohlhabende leisten, dafür kritisieren Hamburger das Prestigeprojekt.
Gleichzeitig sorgen Plätze, Cafés und Veranstaltungen dafür, dass die anfangs ausgestorbenen Flächen sich immer mehr mit Leben füllen. Der "Spiegel" hat hier sein neues Verlagsgebäude gebaut, die HafenCity-Universität ist im Entstehen und auch die Umweltorganisation Greenpeace hat hier ihre neuen Büros bezogen.

An der Spitze steht die Elbphilharmonie und sorgt dafür, dass es nicht ruhig wird ums Megaprojekt. Ein Ende des Streits um ihren Bau ist nicht absehbar. Doch trotz aller Kritik und Widrigkeiten scheint es, als gebe man dem neuen Stadtteil langsam eine Chance.

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